Rohkost

Warum Rohkost so gesund ist

Ist der Verzehr von Rohkost gesund oder nicht? Welche Nahrungsmittel darf man roh essen? Mit derartigen Fragen beschäftigen sich viele Menschen, die ihre Ernährungsweise zugunsten einer vitalstoffreichen Kost umstellen wollen. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Vorteile von Rohkost-Ernährung zusammen und verraten Ihnen, welche Lebensmittel Sie leicht in Ihren Speiseplan integrieren können.

Erhöhter Anteil an Vitalstoffen

Es gibt zahlreiche Aspekte, die für den Verzehr von Rohkost sprechen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, fünfmal täglich frisches Gemüse und Obst zu essen. Tatsächlich folgen nur wenige Menschen dieser Empfehlung. Nichtsdestoweniger sind die positiven Auswirkungen einer rohstoffreichen Kost nicht von der Hand zu weisen. So ist Rohkost beispielsweise reich an Ballaststoffen, die für die Erhaltung der Darmgesundheit von fundamentaler Bedeutung sind. Obst enthält in seinem Grundzustand einen besonders hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und anderen wichtigen Inhaltsstoffen, die beim Kochen verlorengehen können. Ein einziger Apfel enthält mehr als 30 verschiedene Vitamine und Spurenelemente.

Ernährungsphysiologische Vorteile

Selbst Menschen, die Rohkost eher skeptisch gegenüberstehen, werden zugeben, dass stark verarbeitete Lebensmittel einen niedrigen ernährungsphysiologischen Wert haben. Ein klassisches Beispiel sind Kartoffelchips, die keinen nennenswerten Anteil an Vitalstoffen aufweisen. Dafür strotzen sie vor Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen, die den Körper belasten. Es wird sogar vermutet, dass der regelmässige Verzehr von verarbeiteten Produkten die Entstehung schwerer Krankheiten (z.B. Krebs) begünstigen kann. Rohkost belastet den Organismus nicht und bietet darüber hinaus eine breite Vielfalt ernährungsphysiologisch günstiger Substanzen. Im Bereich der alternativen Medizin wird sie sogar als Heilnahrung eingesetzt – schon daran lässt sich erkennen, welch hohen gesundheitlichen Wert frisches Obst und Gemüse haben.

Tipps für Ihren Speiseplan

Wer sich überwiegend von Rohkost ernähren will, sollte nach Möglichkeit eine abwechslungsreiche Kost wählen. Die Nährstoffe Eiweiss, Kohlenhydrate und Fett sollten in einem angemessenen Verhältnis über die Nahrung aufgenommen werden. Als optimal gilt ein Verhältnis von 55 bis 60 % Kohlenhydrate, 10 bis 15 % Eiweiss und 25 bis 35 % Fett. Nüsse und Samen sorgen für eine ausreichende Fett- und Eiweisszufuhr. Als zusätzliche Fettlieferanten dienen kaltgepresstes Pflanzenöl, Avocados und Hafer. Zu den Rohkost-Lebensmitteln, die sich besonders einfach in den Speiseplan integrieren lassen, gehören unter anderem Cashewkerne, Goji-Beeren, Kokos-Chips und Granatapfelkerne. Letztere sind antioxidativ und eignen sich vorzüglich als Zutat für Salate.

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