Münzen und Geldscheine

Mit diesen Tipps sparen Sie Geld im Haushalt

Im Haushalt gibt es zahlreiche Energie- und Geldfresser – angefangen von der Waschmaschine bis zum wöchentlichen Einkauf im Supermarkt. In diesem Beitrag geben wir einige Anregungen und Tipps, die Ihnen dabei helfen sollen, im Alltag Geld zu sparen.

Elektrogeräte nach dem Gebrauch ausschalten

Viele moderne Elektrogeräte verfügen über einen Standby-Modus, der sich bei längerer Inaktivität automatisch einschaltet. Das Problem: Das Gerät bleibt einsatzbereit und benötigt weiterhin Energie, die Sie über das Jahr gerechnet eine Menge Geld kostet. Wenn Sie nicht benötigte Geräte einfach ausschalten, entgehen Sie dieser Kostenfalle. Dazu müssen Sie nicht gleich den Netzstecker ziehen – es genügt, den Powerschalter zu drücken und sicherzustellen, dass das Gerät keinen Strom mehr verbraucht. Zu den Elektrogeräten, die im Standby-Modus am meisten Energie verbrauchen, gehören Fernseher, Notebooks und Smartphones. Wenn Sie ein aktuelles Handy besitzen, können Sie Ihr Gerät in den Energiesparmodus versetzen oder die Helligkeit des Bildschirms herunterregeln.

Einkäufe immer bar bezahlen

Wer zahlt heute noch grössere Beträge in bar? Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Von Jahr zu Jahr verwenden Verbraucher weniger Bargeld, um damit Lebensmittel oder Kleidung zu bezahlen. Am Ende des Monats blickt man ungläubig auf den Kontoauszug und fragt sich, wo das mühsam verdiente Geld geblieben ist. Unser Tipp: Machen Sie die Probe aufs Exempel und bezahlen Sie für einen Zeitraum von einer Woche alle Rechnungen mit Bargeld. Sie werden erstaunt sein, wie viel Geld Sie innerhalb dieser kurzen Zeitperiode gespart haben. Die Alltagserfahrung zeigt, dass man sich bei der Verwendung von Bargeld zweimal überlegt, ob man die Artikel wirklich benötigt oder nicht. Am besten funktioniert diese Methode, wenn Sie bei Ihren Einkaufstouren wenige grosse Geldscheine mit sich führen.

Filme und Bücher leihen statt kaufen

Wenn Sie gerne lesen und jeden Monat grössere Beträge für neue Bücher ausgeben, die nach einmaliger Lektüre im Schrank verstauben, wird Sie dieser Tipp interessieren: Gegen einen geringen Jahresbeitrag bekommen Sie in Ihrer örtlichen Bibliothek so viele Bücher, wie Sie wollen – sogar brandaktuelle Bestseller. Auf diese Weise können Sie mehrere Hundert Franken im Jahr sparen, ohne auf den gewohnten Lesegenuss zu verzichten. Neben Büchern und Zeitschriften können in den meisten Bibliotheken auch Filme, Audio-CDs und andere Medien ausgeliehen werden. Weitere hilfreiche Tipps zum Geld sparen finden Sie auf der Webseite verbraucher-tipps.com.

Die tägliche Turnstunde: Vorteile und Nachteile einer langjährigen Forderung

Wer sich Statistiken und Vergleichswerte ansieht, wird schnell merken, dass die deutschsprachigen Länder (Österreich, Schweiz, Deutschland) im Vergleich zu den restlichen Staaten in Europa (insbesondere in Mitteleuropa) in Sachen Sportlichkeit eher am unteren Ende der Tabelle anzutreffen sind. Spitzen- und Leistungssport wird hier zwar gefördert, aber die breite Masse bleibt oft bis zur Pension ohne sportlichen Enthusiasmus. Gerade im Jugendalter entscheidet man sich unterbewusst, sportlich aktiv zu sein oder im Normalfall keinen Sport zu treiben. Das Problem ist, dass die meisten Gymnasiasten und Hauptschüler durch Lernen und Hausaufgaben in ihrer Freizeit derart ausgelastet sind, dass für zusätzlichen Sport kaum Zeit bleibt.

Eine Alternative kann da der tägliche Turnunterricht sein. Besonders in der Oberstufe gibt es meistens nur 2-3 Stunden Sport pro Woche, der dann oft in einem einzigen Block vorwiegend am Nachmittag abgefertigt wird. Jedoch kann eine tägliche Sportstunde den sonst geistig anstrengenden Unterricht in Sitzposition etwas lockern und hilft, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Das behaupten zumindest die Vertreter von Bürger- und Elterninitiativen für die gesetzmässige Einführung einer verpflichtenden täglichen Sportstunde. Doch was sind die Vorteile dieser Forderung, gibt es auch negative Seiten und entsprechen die versprochenen Effekte auch der Realität?

Effektiv gegen immer stärker werdendes Übergewicht

Mittlerweile sind 2,5 Millionen Schweizer übergewichtig, circa ein Drittel von ihnen ist sogar adipös (fettleibig). Eine langfristig effektive Gegenmassnahme wäre eine tägliche Sportstunde ab dem Schulstart mit 6 Jahren bis zum Verlassen der Schule mit 18 bis 19 Jahren! Denn mit nur einer täglichen Stunde Sport könnten mehr als 400 bis 500 Kalorien verbrannt werden, zusätzlich stärkt es die Fettverbrennung durch den Aufbau von Muskelmasse und eines verbesserten Stoffwechsels. Die Folge wäre, das die Anzahl an übergewichtigen Kindern und Jugendlichen stark sinken würde, was wiederum das staatliche Gesundheitswesen deutlich entlasten würde.

Ein positiver Ausgleich

Wer täglich Sport als Jugendlicher betreibt, beugt Gelenks- und Rückenschmerzen, wie auch Verspannungen vor. Besonders in der Schulzeit, wo oft mehr als 10 Stunden pro Tag gesessen wird, ist der Effekt auf die Gesundheit selbst bei einer einzigen Schulstunde an Sport enorm. Letztendlich kann auch sozial einiges durch Sport verändert werden, beispielsweise können im Rahmen von sportlichen Übungen die Klassengemeinschaft gestärkt und Aussenseiter integriert werden.

Der Zeitfaktor

Besonders in den stressigen Monaten, wie zum Beispiel im Mai oder um die Weihnachtszeit herum, sind die Terminkalender voll und wichtige Prüfungen und Tests stehen an. Gerade in diesen Zeitabschnitten kann eine Stunde mehr oder weniger Lernen elementar sein. Würde die tägliche Sportstunde durchgesetzt werden, wären zwanzig Stunden weniger pro Monat für die Aufnahme von Lernstoff in der Schule zur Verfügung – oder die Schüler kämen erst später nach Hause und hätten weniger Zeit, zuhause zu lernen.

Resonanz der Schüler

Während viele Eltern und Lehrer von der Notwendigkeit einer täglichen Sportstunde überzeugt sind, sind die Meinungen der Schüler sehr verschieden. Einem Teil gefällt die Idee, jeden Tag innerhalb des schulischen Rahmens zu sporteln, während es andere wieder ablehnen, weil ihnen die zusätzliche Verpflichtung, mehr Sport zu treiben, übel aufstossen würde. Hobby-Sportler, die ohnehin schon in der Freizeit und nach der Schule im Fitnesscenter oder am Fussballplatz anzutreffen sind, halten die Forderung meist für unangemessen und befürworten es, Sport als Privatsache zu behandeln.

Fazit

Auch wenn die tägliche Sportstunde eine positive Auswirkung auf die Volksgesundheit und das Gesundheitssystem hätte, und langfristig eine gesündere Gesellschaft schaffen würde, ist es nicht wahrscheinlich, dass die Reform bei allen, besonders allerdings bei den Schülern, überwiegend positiv ankommen würde. Jedoch könnte eine Erhöhung der Sportstunden pro Woche einen gelungenen Kompromiss zwischen Schülern, Zeitmangel und Eltern, Lehrern und Gesundheit darstellen.