Diamantbestattung: Würdigung eines Verstorbenen, die über Leben und Tod hinausgeht

Verstirbt ein geliebter Mensch, so möchten wir als seine Angehörigen alles tun, um sein Andenken zu würdigen. Bereits seit Jahrtausenden praktizieren wir die verschiedensten Bestattungsrituale von Mumifizierungen bis hin zu Wasserbestattungen, um den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.

Die Diamantbestattung ist dabei eine sehr außergewöhnliche Bestattungsform, denn sie geht auf eine besondere Art über Leben und Tod hinaus.

Was ist die Diamantbestattung?

Bei der Diamantbestattung handelt es sich um eine Bestattungskultur, die genau genommen eine Variante der Feuerbestattung ist. Der Verstorbene wird hierfür zunächst eingeäschert.

Ein Teil der gewonnenen Asche wird dann als Basis in einem Diamanten verarbeitet. Schon 500 Gramm sind ausreichend für die Herstellung einer oder mehrerer Diamanten. So kann jedem Angehörigen ein Andenken an den verlorenen Menschen vermacht werden. Der Verstorbene erhält selbstverständlich unabhängig von der Diamantbestattung seine Beisetzung.

Wichtig zu beachten ist, dass der Verstorbene zuvor eine Befugnis zur Diamantbestattung erteilt haben muss. Diese darf jedoch nicht im Testament festgehalten werden, weil dieses bekanntlich erst nach der Beisetzung verkündet wird.

Für die Herstellung wird während eines speziellen Trennungsverfahrens Kohlenstoff von der Kremationsasche isoliert, was als Basis für die Diamantgewinnung dient. Durch die Neuanordnung der Kohlenstoffatome bildet sich dann die Diamantstruktur.

Die Prozessdauer ist von der Größe des gewünschten Diamanten abhängig, erstreckt sich in der Regel aber über ungefähr 9 Monate. Insgesamt ist es ein sehr aufwändiges Verfahren. Dabei kann der Diamant eine Größe von 0,4 bis ein Karat erreichen.

Der entstandene Diamant ist ein echter Diamant (denn es gibt auch synthetische Diamanten), der in sämtliche gewünschte Formen schleifbar ist. Seine Färbung ist gelblich, bläulich, etc. was durch aufwendige Reinigungsprozesse beeinflusst werden kann.

Eine Schmuckverarbeitung sowie das Hinzufügen einer kleinen Inschrift sind nach der Fertigstellung des Diamanten ebenfalls möglich.

Die Kosten einer Diamantbestattung

In der Schweiz, Tschechien und den USA können Diamantbestattungen durchgeführt werden. In anderen Ländern, wie Deutschland, ist der Besitz eines solchen Diamanten zwar geduldet, seine Herstellung verstößt jedoch gegen das Bestattungsgesetz. Viele Bestattungsunternehmen arbeiten deswegen in Partnerschaft zu Unternehmen in anderen Ländern, um den Hinterbliebenen diese Bestattungsart dennoch zu ermöglichen.

Die Kosten einer Diamantbestattung beginnen bei 2.500 Euro und können sich über bis zu 30.000 Euro erstrecken. Daher sollte im Anschluss an das Verfahren die Echtheit des Diamanten unbedingt von einem, nicht in den Prozess involvierten, Gemmologen geprüft werden. Auch empfehlenswert ist, die Herstellung von einem Notar überwachen und dokumentieren zu lassen.

Die Diamantbestattung als eine einzigartige aber auch umstrittene Bestattungsart

Problematisch sind Fragen ethischer Natur, die die Diamantbestattung aufwirft. Was geschieht mit dem Diamanten, wenn auch die Hinterbliebenen sterben oder er gar verloren geht? Dies ist ein Aspekt, der keinesfalls außer Acht gelassen werden darf.

Von der Idee einer Diamantbestattung lassen sich viele Hinterbliebene dennoch zurecht verzaubern. Ein Diamant als bleibendes Symbol und Gedenken an den geliebten Verstorbenen kann eine große Hilfe in der Trauer sein. Er vermag es, eine einzigartige Form der Nähe zu geben. Es ist ein unbezahlbarer Schatz, der dem Toten Unsterblichkeit verleiht.

In der Schweiz gibt es einige Unternehmen, die die Diamantbestattung anbieten – eines der ältesten und renommiertesten ist LONITÉ.

Intelligenz & Denken: Wie wird man wirklich schlauer?

Nachdem immer klarer wird, dass gewöhnliche Gehirn-Jogging-Spiele nicht wirklich schlauer machen, stellt sich die Frage, was überhaupt „schlauer“ machen kann. Gibt es so etwas überhaupt oder ist Intelligenz letztlich weitgehend unveränderlich?

Kristalline und fluide Intelligenz

Bei Intelligenz wird normalerweise zwischen kristalliner Intelligenz, also allen Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erworben erlernt werden und entsprechend auch durch die Umwelt bestimmt werden, und fluide Intelligenz, also der grundsätzlichen Fähigkeit, zu lernen, neue Probleme lösen zu können, gemeinsame Muster erkennen und Sachverhalte eigenständig, ohne explizite Anleitung begreifen zu können.

N-back und Arbeitsgedächtnis

Bis vor kurzem ging man davon aus, dass fluide Intelligenz angeboren wäre. Diese hätte ihren Höhepunkt im frühen Erwachsenenalter und würde ab diesem Alter abnehmen. Doch in 2008 wurde von zwei Schweizer Forschern (Jaeggi & Buschkuehl) eine Studie veröffentlicht, die diese Annahme in Frage stellte. In dieser Studie spielten College-Studenten vier Wochen lang (20 Minuten pro Tag, fünf Tage die Woche) ein Spiel Namens N-back.

Dieses Spiel wurde ursprünglich entwickelt, um das sogenannte Arbeitsgedächtnis zu testen, das für die vorübergehende Speicherung und Veränderungen von Inhalten zuständig ist. Dabei geht es also nicht einfach darum, etwas kurzzeitig im Gedächtnis zu behalten (diese Fähigkeit wird als Kurzzeitgedächtnis bezeichnet), sondern die entsprechenden Informationen zu analysieren und zu verändern, also mit ihnen zu arbeiten.

In der besagten Studie wurde dieses Spiel jedoch als Training für das Arbeitsgedächtnis verwendet. Vor, während und nach den vier Wochen des Spielens von N-Back wurde die fluide Intelligenz der Probanden gemessen.

Und es stellte sich heraus, dass die Probanden ihre Ergebnisse in fluider Intelligenz nach nur vier Wochen im Durchschnitt um 40% steigern konnten.

Folgestudien

In den Folgejahren wurden zwar 4 Studien veröffentlicht, laut denen kognitives Training keine Vorteile bringt – ihnen stehen jedoch 75 Studien gegenüber, laut denen kognitives Training intellektuelle Fähigkeiten erheblich verbessert.

22 dieser Studien bescheinigten den Probanden konkret Verbesserung in fluider Intelligenz bzw. logischem Denken. Die anderen 53 Studien bescheinigten deutliche Verbesserungen in Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und Lesen.

Entsprechende Ergebnisse wurden nun nicht nur bei jungen Erwachsenen, sondern auch bei Teilnehmern mittleren Alters und Senioren nachgewiesen. Darüber hinaus konnten die Ergebnisse noch 8 Monate nach Abschluss des Trainings nachgewiesen werden.

Skepsis bleibt

Trotz all dieser Belege für die positive Wirkung dieses kognitiven Trainings bleiben viele Wissenschaftler nach wie vor skeptisch. Und selbst die Schweizer Forscher, die die besagte Studie veröffentlichten, geben zu, dass die stärkten Effekte bei Personen auf einer eher niedrigen kognitiven Leistungsstufe erzielt werden. Wer also bereits über „sehr gute“ kognitive Fähigkeiten verfügen, wird höchstwahrscheinlich keine besonders beeindruckenden Ergebnisse erzielen.

Testen lohnt sich trotzdem

Auf der anderen Seite: Schon rein statistisch gesehen verfügen nicht wirklich viele Menschen über „sehr gute“ kognitive Fähigkeiten. Ein Test von Dual-N-Back lohnt sich allemal, das übergens komplett kostenlos ist. Wenn, dann jedoch konstant: mindestens 25 Minuten täglich, fünf Tage die Woche, mindestens 4 Wochen – und, was außerdem wichtig ist, man darf die automatische Anpassung der Schwierigkeitsstufe nicht abstellen (das heißt, wenn man besser wird, wird die Schwierigkeitsstufe automatisch erhöht), denn nur dann kann der Effekt maximiert werden.

Machen Gehirn-Jogging-Spiele wirklich schlauer?

Sogenannte Gehirn-Jogging-Spiele und Apps werden immer beliebter.

Kein Wunder, denn die Versprechungen einzelner Hersteller hören sich wirklich gut an: Nur wenige Minuten Gehirn-Training täglich sollen schlauer machen, das Gedächtnis verbessern und sogar vor Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer schützen. De facto werden allein in den USA pro Jahr eine Milliarde Dollar für Gehirn-Training-Spiele ausgegeben.

Das Problem mit Gehirnjogging-Spielen

Es gibt allerdings ein großes Problem: Die meisten Gehirnjogging-Spiele liefern nicht den versprochenen Effekt – dies haben wissenschaftliche Untersuchungen über die letzten Jahre bestätigt.

In den USA ist nun sogar die Regierung eingeschritten: So hat die Bundeshandelskommission am Dienstag bekannt gegeben, dass Lumos Labs, der Entwickler des Gehirntraining-Programms Lumosity 2 Mio. Dollar für seine „irreführende Werbung“ zahlen muss.

Lumosity hätte mit den Ängsten der Verbraucher vor altersbedingtem kognitivem Verfall gespielt und behauptet, die eigenen Spiele könnten Gedächtnisverlust, Demenz und sogar Alzheimer abwenden. Doch Lumosity hat keine wissenschaftlichen Belege für diese Behauptungen.

Gehirntrainer – große Versprechungen

Viele Gehirntraining-Programme versprechen Folgendes: Man braucht die speziell entwickelten Spiele nur ein paar Minuten täglich mehrmals pro Woche zu spielen und kann sich über erstaunliche Ergebnisse wie bessere Schul- und Sportleistungen, ein besseres Gedächtnis und sogar eine verbesserte Erholung von Krankheiten wie Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma freuen.

Was bringen Gehirntraining-Programme wirklich?

Doch in der Realität sehen die Ergebnisse ganz anders aus: So konnte eine Studie zeigen, dass das Spielen von Lumosity keinerlei Verbesserungen der kognitiven Leistungen brachte. Schlimmer noch: Kontrollprobanden, die statt Lumosity ein Videospiel spielen schnitten im Anschluss in kognitiven Tests besser als Probanden, die Lumosity gespielt hatten.

Eine systematische Überprüfung der Untersuchungen zur Effekt von Gehirnjogging-Spielen aus dem Jahr 2013 kam zu dem Ergebnis, dass diese keine konkreten Verbesserungen für das Gedächtnis, Intelligenz oder kognitiven Leistungen bringen.

Für Neurowissenschaftler ist dies keine Überraschung. Im Jahr 2014 sprach sich eine Gruppe von fast 70 Forscher gegen Gehirnspiele aus, weil es keine Belege dafür gäbe, dass entsprechende Spiele kognitive Funktionen verbessern.

Bewegung

Anstatt ein Gehirnspiel zu kaufen, sollte man womöglich einfach regelmäßig spazieren gehen. Denn es gibt eindeutige Belege dafür, dass regelmäßige Bewegung kognitive Leistungen verbessern können. Diese Verbesserungen sind zwar in der Regel eher bescheiden, aber dennoch besser als der nicht vorhandene Effekt von Gehirnjogging-Spielen – und das Ganze ist völlig kostenlos.

Lesen von Büchern

Auch das klassische Lesen von Büchern sollte man nicht unterschätzen. Eine Studie fand heraus, dass Probanden, die etwa 9 Tage lang den Roman „Pompeji“ von Robert Harris (30 Seiten pro Tag) lasen, bessere Verschaltungen in zwei Gehirnaufwiesen (vor dem Lesen war dies nicht der Fall).

Nicht zuletzt sollen auch soziale Beziehung die kognitiven Leistungen erhalten können.

5 Gründe, warum Freundschaften wichtig für die Gesundheit sind

Nahezu jeder weiß bzw. fühlt, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Doch Untersuchungen zeigen, dass die Zahl der Freundschaften über die letzten Jahre rapide sinkt – die Menschen isolieren sich immer mehr.

Dies ist alarmierend, denn Freundschaften sorgen nicht nur für Spaß, Kameradschaft und emotionale Gesundheit, sondern können auch die physische Gesundheit verbessern.

Im Folgenden finden Sie 5 Gründe, warum Freundschaften wichtig für die Gesundheit sind:

1. Freunde können Ihr Leben verlängern

Menschen, die starke soziale Beziehungen haben, besitzen ein niedrigeres Risiko, vorzeitig zu sterben als Menschen, die isoliert sind. Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 ist der Effekt der sozialen Bindungen auf die Lebenszeit doppelt so stark wie der von Sport und äquivalent dem der Aufgaben von Rauchen.

2. Freunde verbessern die Allgemeingesundheit

Studien zeigen, dass Menschen ohne enge Freundschaften (über alle Altersklassen) im Vergleich zu Menschen mit solchen über eine schlechtere Allgemeingesundheit verfügen (höherer Blutdruck, schlechterer Body Mass Index, größerer Bauchumfang und Entzündungsparameter).

Natürlich kann man nur schwer sagen, ob Freundschaften und andere soziale Verbindungen die Ursache für schlechte Gesundheit sind oder ob eine schlechte Gesundheit Isolation verursacht.

Doch da die Untersuchungen über Jahre hinweg verliefen und sich dabei Freundschaften auflösten und bildeten, konnten Sie die Forscher diese Auswirkungen dieser Prozesse auf die physische Gesundheit beobachten. Und sie sind davon überzeugt, dass soziale Bindungen Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

3. Freundschaften können Ihr Denkvermögen auf Trab halten

Eine Studie aus dem Jahr 2012 ergab, dass das Demenzrisiko bei älteren Menschen mit ihrem Gefühl der Einsamkeit stieg. Allerdings lässt sich hierbei nur schwer sagen, ob die Einsamkeit tatsächlich Demenz verursacht.

4. Freunde können dabei helfen, schlechte Zeiten zu überstehen

Irgendwann brauchen alle Menschen eine Schulter, an die sie sich anlehnen können. Wenn die Zeiten schlecht sind, können Freunde dabei helfen, diese zu überstehen. Zahlreiche Studien belegen, dass Unterstützungs-Gruppen nicht die Lebensqualität von Krebspatienten verbessern und laut einer können sie sogar die Lebensdauer von Krebspatienten verlängern.

5. Freundschaften können ein Leben lang bestehen

In einer Zeit, in der Mobilität in der Arbeitswelt nahezu obligatorisch ist, kann die Pflege von Freundschaften schwierig sein – gelegentliche Facebook-Updates reichen da nicht aus. Doch Untersuchungen zeigen, dass räumlicher Abstand sich nicht zwangsläufig negativ auf die Freundschaft auswirkt.

In einer Landzeitstudie wurden Uni-Freunde seit dem Jahr 1983 beobachtet – sie wurden gebeten, Auskünfte über die ihre Freundschaft und das ‚Gefühl der Nähe‘ zu geben. Die Forscher fanden heraus, dass zunehmende räumliche Distanz nicht unbedingt die emotionale Nähe einer Freundschaft über Jahrzehnte negativ beeinflusste.

Telefonate (u.a. Skype) und E-Mail erlaubten Freunden auch zwei Jahrzehnte später in Kontakt zu bleiben – vor allem denjenigen, die länger während der Studienzeit befreundet waren und ähnliche Interessen zu Beginn der Freundschaft teilten.

5 Tipps: Was kann man gegen Stress tun?

Die gute Nachricht zuerst: Stress an sich ist nicht schlecht, denn er hält uns wach und sorgt dafür, dass wir unsere volle Leistung abrufen.

Und nun die schlechte Nachricht: Zu viel Stress ist schädlich. So schädlich, dass dieser zu Angstattacken, Depressionen, Gewichtszunahme, Herzerkrankungen, Gedächtnisverlust, Beeinträchtigung der kognitiven Funktion und vielem mehr führen kann.

Daher ist es extrem wichtig, zu erkennen, wann man eine Pause braucht und sich diese auch zu gönnen. Doch dies ist einfacher gesagt als getan, denn im Arbeitsleben zählt nur Leistung, Pausen werden als Schwäche angesehen.

Gleichzeitig werden wir ständig mit Informationen überflutet – laut einer Studie entspricht die Informationsmenge, die wir täglich aufnehmen, etwa 174 Zeitungen. Irgendwann macht unser Gehirn da einfach nicht mehr mit und unsere Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch.

Was kann man also tun, um dem Gehirn eine Verschnaufpause zu gönnen?

1. Machen Sie ein Nickerchen

Bereits ein 7 bis 10-minütiges Nickerchen kann Ihre Aufmerksamkeit für bis zu 3 Stunden verbessern. Doch länger ist nicht gleich besser: mehr als 20-30 Minuten werden Sie höchstwahrscheinlich noch müder machen, denn dann setzt der Tiefschlaf ein.

2. Meditieren Sie

Meditation reduziert die übermäßige Aktivität des Gehirns und steigert die sogenannten Alpha-Gehirnwellen im Gehirn, die mit Kreativität und Entspannung in Verbindung gebracht werden.

3. Machen Sie einen Spaziergang im Grünen

Studien zeigen, dass ein Spaziergang in der Natur positive körperliche und geistige Auswirkungen auf das Gehirn hat und von negativen Gedanken abhält.

4. Achten Sie auf Ihre Ernährung

Damit unsere Gehirnzellen Informationen schnell untereinander austauschen können, müssen ihre Verbindungen (Axone) gut myelinisiert sein – Myelin ist eine Biomembran, die die Axone spiralförmig umgibt und zu 70% aus Fett besteht.

Hochwertige Fette aus Lebensmitteln wie Avocados, bitterschokolade Schokolade (mindestens 80% Kakaogehalt), mit Gras gefüttertes Rindfleisch, wild gefangener Fisch (Makrele, Lachs, Sardine) und andere Meeresbewohner sollten also nach Möglichkeit auf Ihrem Speiseplan stehen.

Gleichzeitig sollte man versuchen, den Zucker– und Koffein-Konsum einzuschränken, weil beides in großen Mengen dem Körper (und damit ist auch das Gehirn gemeint) schaden.

5. Verbessern Sie Ihren Schlaf

Gehen Sie stets zur gleichen Zeit schlafen. Schlafen Sie in völlig abgedunkelten Räumen (oder nutzen Sie eine Schlafmaske) und schalten Sie Ihr Smartphone, Tablet, Computer, etc. mindestens 2-3 Stunden vor dem Schlafengehen aus. Versuchen Sie täglich mindestens 7-8 Stunden zu schlafen. Versuchen Sie mindestens 2 (besser 3 Stunden) vor dem Schlafengehen nichts zu essen (erst recht nicht viel und fettig). Wenn Sie hungrig sind, versuchen Sie einen Löffel Honig. Wenn Sie nachts oder am frühen Morgen durch Nachbarn oder Verkehr vorzeitig geweckt werden, probieren Sie Ohropax (keine gewöhnlichen Ohrstöpsel) aus.

Und wenn es um Arbeit geht, gilt: weniger kann mehr sein. Wer den ganzen Tag müde ist, kann mit Sicherheit nicht seine volle Leistung abrufen. Denn in Sachen Arbeit sollte es darum gehen, effizient zu arbeiten und nicht einfach nur eine bestimmte Zeit abzusitzen – denn dann ist nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Arbeitnehmer zufrieden, denn er erkennt, dass er seine Lebenszeit (!) nicht verschwendet.

60 Buchempfehlungen für Jugendliche

Welche Bücher sollten Jugendliche lesen? Pauschale Antworten auf diese Frage sind sehr schwierig, denn Jugendliche im selben Alter befinden sich oftmals auf unterschiedlichen Entwicklungslevels.

Einerseits sollen die Bücher lehrreich sein, andererseits sollen sie die Heranwachsenden jedoch nicht völlig überfordern und damit vom Lesen abbringen.

Die folgende Liste soll daher nur als eine Empfehlung und keinesfalls als ein Kanon betrachtet werden – die Reihenfolge ist willkürlich:
60 Buchempfehlungen für Jugendliche (ab 14 Jahren und älter):

1. Melville – Moby Dick
2. Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray
3. Austen – Stolz und Vorurteil
4. Ivanhoe – Rob Roy
5. Schultz – Mein Leben unter den Indianern
6. Eliot – Daniel Deronda
7. de Coster – Die Legende von Till Eulenspiegel
8. McCaffrey – Drachenreiter von Pern
9. Goodkind – Das Schwert der Wahrheit
10. McCullough – Die Dornenvögel
11. London – Der Wolf von Wallstreet
12. Herriot – Alle Wesen groß und klein
13. Fidler – Der weiße Jaguar
14. Cato – Alle Flüsse fließen ins Meer
15. Twain – Der Prinz und der Bettelknabe
16. Jordan – Das Rad der Zeit
17. Hasek – Der brave Soldat Schwejk
18. Sacks – Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
19. Hugo – Notre Dame de Paris
20. Verne – Die Kinder des Kapitän Grant
21. Lee – Wer die Nachtigall stört
22. Poe – Die Abenteuer Gordon Pyms
23. Tutuola – Reise in die Stadt der Toten
24. Vonnegut – Schlachthof 5
25. Heinlein – Die Tür in den Sommer
26. Stowe – Onkel Toms Hütte
27. Mitchell – Vom Winde verweht
28. Burroughs – Tarzan
29. Saint-Exupery – Der kleine Prinz
30. Zelazny – Die Chroniken von Bernstein
31. Balzac – Vater Goriot
32. Zweig – Brief einer Unbekannten
33. Rede – Das Geheimnis des Drachen
34. Vassma – Buch Dina
35. Salinger – Der Fänger im Roggen
36. Kafka – Der Prozess
37. Kesey – Einer flog über das Kuckucksnest
38. Lem – Der futurologische Kongreß
39. Marquez – Hundert Jahre Einsamkeit
40. David – Noel Mystiker
41. Goldings – Herr der Fliegen
42. Puzo – Der Pate
43. Remarque – Drei Kameraden
44. Hemingway – Wem die Stunde schlägt
45. Zola – Germinal
46. Flaubert – Madame Bovary
47. Stendhal – Rot und Schwarz
48. Jerome – Drei Mann in einem Boot
49. Orwell – 1984
50. Whitman – Gedichte
51. Maugham – Theater
52. Goethe – Faust
53. Dante – Göttliche Komödie
54. King – Friedhof der Kuscheltiere
55. Garland – Der Strand
56. Stoker – Dracula
57. Herbert – Dune
58. Jose – Farmer
59. Groom – Forrest Gump
60. Pelewin – Buddhas kleiner Finger

Gesundheit: Wie schädlich ist Zucker?

Die meisten Menschen konsumieren täglich Zucker – sei es im Kaffee, Tee, Säften, Corn Flakes, Süßigkeiten, Gebäck, Ketchup, Saucen, Tiefkühl-Pizza etc. – und das in keinen geringen Mengen.

De facto nahmen Schweizer im Jahr 2014/2015 52 kg Zucker pro Kopf zu sich. (Platz fünf im weltweiten, von Kuba angeführten Ranking und weit vor den USA mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 34 kg pro Kopf.)

Dabei ist schon lange bekannt, dass bereits ein erhöhter Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken signifikant zur Entstehung von Übergewicht (Fettleibigkeit), Diabestes, Herzkrankheiten, Krebs und Karies, wie Ihnen jeder Zahnarzt – ob aus Wien, Zürich oder München bestätigen wird – beiträgt. Krebszellen leben nahezu ausschließlich von Zucker.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, maximal sechs Teelöffel Zucker (etwa 25 g) aus verarbeiteten Nahrungsmitteln (Obst und Gemüse also nicht mitgerechnet) zu sich zu nehmen, um gesund zu leben.

Die meisten Menschen konsumieren jedoch weitaus mehr Zucker – bei den Amerikanern sind es 22 Teelöffel pro Tag (etwa 92 Gramm). Bei Schweizern wären es bei 52 kg Zucker im Jahr rund 143 Gramm pro Tag!

Und Zucker ist eine wahre Kalorienbombe: 100 Gramm Zucker haben 400 Kilokalorien. Dabei kann man gesichert sagen, dass je mehr Zucker jemand isst, desto mehr Gewicht legt er zu – entsprechend auch umgekehrt.

Unter anderem weil vielen gar nicht bewusst ist, wie viel Zucker in vermeintlich zuckerfreien Nahrungsmitteln steckt. So steckt in einem Esslöffel Ketchup rund ein Teelöffel Zucker, eine Dose Limonade kann bis zu 40 Gramm Zucker enthalten, ein Schoko-Erdnuss-Riegel enthält etwa 27 Gramm Zucker, 100 Gramm Corn Flakes enthalten etwa 40 Gramm Zucker (!), 100 Gramm Gummibärchen etwa 45 Gramm Zucker, ein Liter Apfelsaft enthält 100 Gramm fruchteigenen Zucker und sogar in 100 Gramm klassischem Fruchtjoghurt stecken 13-15 Gramm Zucker.

Doch Zucker ist nicht gleich Zucker. Zucker gibt es in verschiedenen Variationen:

1) Saccharose ist der gewöhn¬liche Haushaltszucker.

2) Fructose ist der Fruchtzucker.

3) Glucose oder Dextrose entsprechen Traubenzucker.

4) Isoglucose ist eine Mischung aus Glucose und Fructose.

5) Maltrose ist ein u.a. aus Maisstärke gewonnener Zucker.
Doch was bedeutet das? Welche Art von Zucker ist in Ordnung – und welche sollte man möglichst vermeiden?

Es gilt, den Konsum von Zucker grundsätzlich einzuschränken (Haushaltszucker, Fructose, zuckerhaltige Getränken – inklusive Fruchtsaft, und alle anderen Formen von raffiniertem Zucker).

Insbesondere Fructose sollte nach Möglichkeit vermieden werden – in Studien konnte nachgewiesen werden, dass Fructose für die Entstehung von Lungenmetastasen verantwortlich war.

Um den Konsum von Zucker und Fruktose einzuschränken sollte man sich ausgewogen ernähren: viel Gemüse, Vollkornprodukte, fettiger Fisch (Thunfisch, Makrele, Hering, Lachs und Sardine enthalten sehr viele gesunde Omega-3-Fettsäuren) und hin und wieder Obst, das zwar auch Zucker, jedoch auch andere gesunde Inhaltsstoffe wie Ballaststoffe (Fiber), Vitamine und Mineralien enthält. Dies ist der beste Ansatz.

Von diesen Lebensmitteln (bis auf Obst) darf man prinzipiell so viel essen, wie man viel – dann ist die Gefahr von Heißhungerattacken eher gering.

Was passiert, wenn man jeden Tag 40 Teelöffel (etwa 168 Gramm) Zucker ist, erfahren Sie in diesem Film (auf Englisch):

3 Taktiken zur Steigerung der Produktivität

Heutzutage sind Menschen, die sich nicht darüber beschweren, was sie alles nicht schaffen, eher die Ausnahmen. Wir alle haben unzählige Aufgaben, die wir erledigen müssen und es werden täglich immer mehr.

Der typische Lösungsansatz für dieses Problem sieht vor, einfach effizienter zu werden. Man versucht die Stillstandzeit zu beseitigen, mehr zu arbeiten, die geistigen Fähigkeiten zu verbessern, schneller von einer Aufgabe zur nächsten zu springen oder sogar zu „multitasken“.

Doch was vielleicht bei Maschinen funktionieren mag, funktioniert nicht bei Menschen. Und bei Menschen sollte Effektivität, nicht Effizienz. Das menschliche Gehirn kann unter richtigen Bedingungen unglaublich effektiv arbeiten – jedoch nicht unter falschen. Zu viel von den falschen Bedingungen führen leicht zu Stress oder gar Burnout.

Doch was sind die richtigen Bedingungen?

Vereinfacht gesagt geht es darum, sich jeden Tag eine bestimmte Zeit zu reservieren (nicht mehr als 2 Stunden), in der Sie wirklich hochkonzentriert und effektiv an einer bestimmten Aufgabe arbeiten. Dazu müssen Sie lernen,

1) Bewusst Prioritäten zu setzen

Es ist überaus wichtig, zwischen dringenden und wichtigen Aufgaben zu unterscheiden. Etwas mag dringend sein, doch ist es nur selten wirklich wichtig. Sie sollten stets wichtigen Aufgaben den Vorzug geben. Bewusste Entscheidungen sind dabei ebenfalls von Bedeutung, denn oftmals geht man automatisch von einer Aufgabe zur nächsten über, ohne wirklich zu überprüfen, ob diese Aufgabe wirklich wichtig ist. Das heißt, man sollte sich zwischen Aufgaben einige Minuten Zeit lassen, um zu überprüfen, welche Aufgabe im Anschluss angegangen werden sollte.

2) passende Zeiten für verschiedene Aufgaben zu finden

Nicht alle Aufgaben sind gleich – einige erfordern sehr viel Aufmerksamkeit und diese ist bei Menschen nicht unbegrenzt. Einige Aufgaben wirken sich negativ auf die Stimmung aus, einige positiv. Daher macht es Sinn, bewusst Ihre Zeiten der höchsten Leistungsfähigkeit in Erinnerung zu bringen (die meisten Menschen sind am frühen Morgen am leistungsfähigsten, einige jedoch auch spät abends) – wie auch Wirkungen einzelner Tätigkeiten – und anschließend die wichtigen Aufgaben in diesen Zeitfenstern unterzubringen. Wer beispielsweise erst viele dringende, jedoch unwichtige Aufgaben erledigt, wird im Anschluss deutlich weniger mentale Energie für wichtige Aufgaben haben. Es geht also darum, zu erkennen, wann man an welchen Aufgaben arbeiten sollte.

3) die passende Arbeitsumgebung zu schaffen

Ihre Arbeitsumgebung hat einen stärken Effekt auf das, was bzw. wie viel Sie erledigen können, als Sie vermutlich glauben. Lärm und störende Geräusche machen es äußerst schwer, sich zu konzentrieren. Auch die Beleuchtung und Pflanzen(wahl) haben einen starken Einfluss auf die Aufmerksamkeit und Kreativität. Natürlich können die meisten ihren Arbeitsplatz nicht wirklich ändern, doch bereits kleinere Änderungen können einen positiven Effekt auf die Produktivität haben.

Die Arbeitswelt des Menschen von heute scheint vor allem durch Überwältigung gekennzeichnet zu sein. Die obengenannten Techniken sollen dabei helfen, diesen Zustand zu überwinden.

Bonus-Tipp: Man muss nicht alle Aufgaben zwangsläufig selbst erledigen – Outsourcing ist das Stichwort. Darunter versteht man die Übergabe von Aufgaben an qualifizierte Arbeiter außerhalb des Unternehmens, die in der Regel weitaus günstiger sind. Dadurch spart man nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Firmen, die Produkte herstellen, können sich zum Beispiel Bedienungsanleitungen schreiben oder technische Übersetzungen anfertigen lassen.