Spiegelreflexkamera Nikon D7200

Spiegelreflexkamera kaufen: Worauf Sie achten sollten

Die Spiegelreflexkamera gilt gemeinhin als die unangefochtene Königin unter den Fotoapparaten – und das mit Recht: Wer eine solche Kamera sein Eigen nennt, kann in fast jeder Situation qualitativ hochwertige Bilder anfertigen. Aufgrund der starken Konkurrenz unter den Herstellern können Spiegelreflexkameras von Firmen wie Canon oder Nikon heute schon für wenige Hundert Franken online bestellt werden – beispielsweise bei spezialisierten Internetanbietern wie Fust. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten sollten.

APSC oder Vollformat?

Bis vor wenigen Jahren war es noch gang und gäbe, dass Vollformat-Kameras mit einer höheren Anzahl an Megapixeln aufwarteten als APSC-Kameras. Dieser Vorteil hat sich in jüngster Zeit jedoch stark relativiert, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass die Pixeldichte der APSC-Sensoren in den zurückliegenden Jahren stetig gestiegen ist (Anmerkung: APSC steht für ‚Advanced Photo System – Type-C‘). Die hohe Pixeldichte der APSC-Sensoren hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Das Rauchverhalten solcher Kameras ist deutlich ausgeprägter als bei Vollformat-Spiegelreflexkameras. Bei grösseren Veranstaltungen (z.B. auf Popkonzerten) greifen professionelle Fotografen deshalb fast ausschliesslich auf Vollformatkameras zurück. Des Weiteren ist die Tiefenschärfe bei APSC-Sensoren höher, sodass es dem Fotografen schwieriger fällt, Bilder mit einem verschwommenen Hintergrund anzufertigen. Vollformatkameras weisen ein höheres Gewicht auf und sind in der Regel teurer als APSC-Kameras. Das Zubehör ist ebenfalls teurer, was viele Einsteiger dazu veranlasst, sich für ein Modell mit APSC-Sensor zu entscheiden.

Die Auswahl der Marke

Welche Marke beim Kauf einer Spiegelreflexkamera gewählt wird, ist immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Gleichwohl gibt es auch einige „handfeste“ Kriterien, die man bei der Kaufentscheidung heranziehen sollte. Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass man nach dem Kauf langfristig an die gewählte Kamera-Marke gebunden ist. Wenn später Accessoires wie Trageriemen, Objektive, Taschen oder Stative benötigt werden, ist man dazu gezwungen, auf Artikel des Kameraherstellers zurückzugreifen. Es gilt daher, sich vorab über das Angebot an Zusatzequipment zu informieren. Ebenfalls zu beachten ist, dass es hinsichtlich der Ausstattung grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern gibt. Für Einsteiger spielt der Funktionsumfang normalerweise eine untergeordnete Rolle, doch mit zunehmender Erfahrung wachsen naturgemäss auch die Ansprüche. Es empfiehlt sich deshalb, die Produktbeschreibungen genau zu studieren und die Ausstattungslisten der infrage kommenden Modelle miteinander zu vergleichen.

Mann mit Kopfschmerzen

Wie Hypnose der Gesundheit helfen kann

Wer unter chronischen Schmerzen leidet, ist nicht zu beneiden. Fast immer wirken sich die Beschwerden, egal ob es sich um Kopfschmerzen oder Verspannungen handelt, in stark negativer Weise auf die Lebensqualität der Betroffenen aus. Die Schulmedizin ist in solchen Fällen kein guter Ratgeber: In der Regel verschreibt der Arzt chemische basierte Medikamente, die den Körper mit zahlreichen Giftstoffen belasten. Eine Heilung im eigentlichen Sinne findet nicht statt.

Die Hypnosetherapie stellt eine echte Alternative zur medikamentösen Behandlung von chronischen Schmerzen dar. Im Unterschied zur Schulmedizin, die sich darauf beschränkt, die Krankheitsanzeichen (Symptome) zu behandeln, geht ein Hypnosetherapeut der Ursache des Problems auf den Grund. Indem die seelischen Auslöser der Krankheit identifiziert werden, können die Beschwerden stark gemindert oder sogar ganz eliminiert werden.

Hilfe bei Angst- und Panikzuständen

Angst- und Panikattacken sind weiter verbreitet, als man denkt. Sogar einige Prominente leiden unter chronischen Angststörungen, die häufig aus dem Nichts heraus auftauchen und den Betroffenen das Leben zur Hölle machen können. Die Hypnosetherapie kann einen wichtigen Beitrag zur Gesundung der Patienten leisten und dafür sorgen, dass die Betroffenen neues Selbstvertrauen gewinnen. Die Erfahrung zeigt, dass die Hypnotherapie auf lange Sicht weitaus wirksamer ist als Psychopharmaka, die zudem zahlreiche Nebenwirkungen haben und längst nicht von allen Patienten gut vertragen werden.

Minderung des Stressniveaus

Wenn von sogenannten ‚Zivilisationskrankheiten‘ die Rede ist, fällt fast immer ein Begriff: Stress. Selbst die etablierte Medizin vertritt inzwischen die Ansicht, dass ein zu hohes Stressniveau der Auslöser für eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheiten ist. Die Palette reicht von psychischen Leiden wie Erschöpfungsdepressionen (Burn-Out) bis hin zu „handfesten“ Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Migräne. Die persönlichen Stressfaktoren sind bei jedem Menschen anders gelagert – fast immer ist jedoch eine dauerhafte Überforderung, oft im beruflichen Bereich, die Ursache des erhöhten Stressniveaus. Eine Hypnosetherapie kann hier Abhilfe schaffen und eine deutliche Besserung des Wohlbefindens bewirken. Im Regelfall ist bereits nach der ersten Therapiesitzung eine deutliche Veränderung zu spüren.

Büro der Zukunft

Wie sieht das Büro der Zukunft aus?

Der klassische Büroarbeitsplatz besitzt wenig Attraktivität: Ein Schreibtisch mit Stuhl, diverse Ablagefächer, ein Aktenschrank und der unvermeidliche Computer bestimmen das Raumambiente. In einer solchen Umgebung fühlen sich nur die wenigsten Mitarbeiter von Unternehmen wohl. Dies drückt sich unter anderem darin aus, dass sie versuchen, sich so oft wie möglich von ihrem Arbeitsplatz zu entfernen – sei es für eine Kaffeepause, zum Mittagessen oder für eine schnelle Zigarette auf dem Raucherflur.

Wenn es nach den Verantwortlichen von Grosskonzernen wie Unilever und Microsoft geht, soll sich dies schon bald ändern. Aus Büros sollen Treffpunkte werden, an denen Mitarbeiter zu Teambesprechungen zusammenkommen und sich mit Kunden beraten. Auf diese Weise würde die soziale Isolation, die heute in vielen Unternehmen anzutreffen ist, enden. Das altbekannte Bild vom Angestellten, der im stillen Kämmerlein sitzt und zwischen Smartphone und Laptop hin- und herwechselt, könnte schon in zehn bis zwanzig Jahren Geschichte sein.

Die Leistung ist entscheidend

In Zukunft wird es nicht mehr entscheidend sein, wo jemand arbeitet, sondern was er oder sie leistet. Es gibt heute eine Vielzahl von Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden weitaus produktiver arbeiten als in den Räumlichkeiten des Unternehmens, für das sie tätig sind. Andere zieht es in ein nahe gelegenes Café, wo sie Ideen und Konzepte entwickeln, die ihnen in einem Büro-Umfeld niemals in den Sinn kommen würden.

Vordenker wie Alison Maitland von der Londoner Cass Business School weisen regelmässig darauf hin, dass es letztlich darauf ankommt, dass sich der Arbeitnehmer in seiner Haut wohlfühlt. Wenn jemand am liebsten im Stadtpark mit einem Laptop auf einer Bank sitze, so Maitland, solle er dort auch arbeiten dürfen. So würden viele Arbeitnehmer ein Gefühl von Freiheit bekommen, das enorme Potenziale freisetzen könnte – vor allem in kreativer Hinsicht.

Der technologische Fortschritt eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Der technologische Fortschritt wird das Aussehen zukünftiger Büros stärker beeinflussen, als es den meisten Menschen bewusst ist. Die Computer werden immer kleiner und leistungsfähiger, sodass es inzwischen möglich ist, hochkomplexe Rechenaufgaben mit einem handelsüblichen Tabletcomputer zu bewältigen. Schon ein preisgünstiger Laptop bietet heute so viel Leistung, dass es keinen Grund mehr gibt, zwischendurch ins Büro zurückzukehren und den dort aufgebauten Rechner in Anspruch zu nehmen.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor, der häufig vergessen wird: Jeder Angestellte hat heute die Möglichkeit, Speichermedien wie SD-Karten und USB-Sticks zu nutzen und wichtige Informationen mit nach Hause zu nehmen. Möchte man daheim an einem Projekt weiterarbeiten, stellt dies kein Problem dar: Innerhalb von Sekunden sind die Daten kopiert, und der Stick wandert in die Jackentasche. Dies schafft nicht nur zusätzliche Freiheit, sondern sorgt auch für ein hohes Mass an zeitlicher Flexibilität. Preisgünstige Speichermedien für Bürozwecke gibt es unter anderem bei Otto Office.

Unsere demographische Entwicklung – warum werden wir immer älter und kinderloser?

Kinder kriegen und Eltern zu werden, das eigene Kind aufwachsen sehen…diese Ereignisse im Leben werden von vielen Menschen als herausragend und als eine der schönsten Dinge überhaupt bezeichnet. Trotzdem bezeugen Statistiken, dass das Kinderkriegen in Mitteleuropa, insbesondere in Österreich, Deutschland und der Schweiz, immer mehr an Beliebtheit verliert. Schliesslich liegt die Geburtenrate pro Frau in der Schweiz bei 1,54 – ein Wert, der durch die höhere Geburtenrate von Migranten(1,9) ausgeglichen wird, jedoch sonst nur bei 1,42 Kindern pro Frau läge. Notwendig um entsprechend dem Wirtschaftswachstum neue Branchen und Arbeitsplätze auszufüllen und die Volkswirtschaft am Laufen zu halten, sind jedoch zumindest 2,1 Kinder im Durchschnitt.

Woran liegt dieser Missstand allerdings? Weswegen hinken wir anderen Ländern hierbei derartig hinterher? Die Antworten sind in vielen Aspekten unserer Zeit und unserer Gesellschaft zu finden, wir haben die wichtigsten Gründe für Sie herausgefunden.

Karriere statt Kinderwunsch

Immer mehr Frauen entschliessen sich dazu, eine erfolgreiche Karriere und beruflichen sowie finanziellem Erfolg Priorität über der Reproduktion und dem eigenen Kinderwunsch zu geben. Denn viele Arbeitgeber tolerieren eine längere Babypause nicht, und für das Aufziehen der Kinder und einer Partnerschaft bleibt kaum Zeit, sodass es oft zur Ablehnung des Kinderwunsches kommt.

Der kulturelle Aspekt

In vielen afrikanischen Staaten ist die Anzahl des Nachwuchses ein relevantes Statussymbol. Einerseits symbolisiert es den Wohlstand der Familie und sichert dem Mann seinen Standpunkt als Versorger, andererseits ist es als Zeichen von Potenz und Männlichkeit hoch angesehen. In der westlichen Kultur sind diese Werte allerdings bereits seit Jahrzehnten nicht mehr zeitgemäss(lesen Sie hier einen passenden Artikel dazu), oft wird auf Mütter aufgrund der vermehrten finanziellen Hilfe des Staates (Kindergeld, etc.) und der geringeren ökonomischen Produktivität sogar abschätzig hinabgeblickt. Wer sich um sein Ansehen kümmert, investiert also vorrangig in einen guten Beruf, als in eine erfolgreiche und zahlreiche Reproduktion.

Wenig Unterstützung bei der Vereinbarung der Finanzen und dem Kinderwunsch

Wer Kinder kriegen will, braucht vor allem Zeit und auch das nötige Geld. Um den Lebensunterhalt zu bestreiten, müssen immer öfter beide Ehepartner Vollzeit arbeiten gehen. Selbst wenn ein Gehalt für beide reichen würde, gehen viele Paare das Risiko nicht ein, weil bei einer möglichen Kündigung das gesamte Einkommen wegfallen würde. Allerdings bleibt so auch wenig Zeit für möglichen Nachwuchs, während auch sonst wenig Hilfe seitens des Staats und der meisten Unternehmen zu erwarten ist. Anders als zum Beispiel in Frankreich besitzen kaum Unternehmen einen eigenen Hort oder eine Tagesbetreuung für den Nachwuchs. Hierzulande wird es hingegen immer schwerer, als Durchschnittsverdiener Kinder aufzuziehen.

Teilzeit für qualifizierte Jobs kaum zu finden

Nach dem Studium und einiger Arbeitszeit bräuchten viele Paare mit Kinderwunsch eine Reduktion der Arbeitszeit – im Normalfall von Vollzeit (zumindest bei einem Partner) auf Teilzeit. Besonders aber bei Akademikern und Angestellten im oberen und mittleren Management ist das oft mit enormen Risiken und Unannehmlichkeiten verbunden. Häufig herrscht Angst vor der Kündigung, während sich mögliche Aufstiegschancen verschliessen. Denn für viele Chefs ist die Reduktion der Arbeitszeit ein Zeichen von Illoyalität und mangelnder Hingabe gegenüber dem Beruf, wodurch andere (kinderlose) Angestellte den Sprung nach Oben schaffen.

Ein weiter Weg

Bis der „Beruf“ Eltern den Stellenwert in der Gesellschaft bekommt, den es verdient hat, ist es ein langer Weg. Auch die Bedingungen für eine angenehmere und leichtere Verwirklichung des Kinderwunsches müssen verbessert werden– nach französischem Vorbild könnten etwa Unternehmen mit steuerlichen Anreizen entlohnt werden, die Kinderbetreuung für die Angestellten während der Arbeitszeit anbieten. Ansonsten wird unsere Gesellschaft immer älter – und gleichzeitig kinderloser.

 

Die grössten Vorurteile gegenüber Flüchtlingen – und was wirklich der Fall ist

Die Flüchtlingskrise ist das dominierende Thema in der Politik, in den Medien und im Journalismus. Über kaum ein Thema wurde bis jetzt im Jahre 2015 derart viel diskutiert, denn mit mehr als vier Millionen Flüchtlingen aus Syrien international ist die Problematik nicht zu unterschätzen. Leider wird das Thema vorwiegend politisch missbraucht, um Flüchtlinge in ein Licht zu rücken, das nicht der Realität entspricht. Wir haben uns den grössten Vorurteilen und Klischees über die Flüchtlingswelle 2015 angenommen, und klären mit wissenschaftlichen Fakten über die Realität auf.

Die Flüchtlinge wären keine echten Syrer

Diese Frage ist extrem schwer zu beantworten, weil die Flüchtlinge so wenig kontrolliert werden, dass es schwer möglich ist, zu sagen, wie viele Flüchtlinge tatsächlich syrischer Herkunft sind. Trotz der Möglichkeit, für relativ wenig Geld syrische Pässe zu kaufen, sind Schätzungen zufolge zumindest 50 Prozent der Flüchtlinge tatsächlich aus Syrien. Zwar nehmen viele Menschen, die nach Europa emigrieren wollen, die Flüchtlingswelle als gute Gelegenheit wahr, trotzdem fliehen die meisten Immigranten wegen des blutigen Bürgerkriegs zwischen Rebellengruppen, dem Islamischen Staat und dem Assad-Regime.

Die Flüchtlinge würden für einen Anstieg von Kriminalität sorgen

Angesichts der Tatsache, dass diese Menschen aus einer enorm umkämpften Region dieser Welt stammen, und die Migration nach Europa oft ihre letzte Chance ist, sind die Kriminalitätsraten enorm gering. Konflikte mit der Polizei und Soldaten gibt es maximal an den Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, ansonsten gibt es kaum Vorfälle.

Die Ausbildung der syrischen Flüchtlinge wäre für Europa kaum brauchbar

Die Ausbildung der Flüchtlinge und ihr potenzielles Nutzen für Europa sind die Themen mit den am weitesten auseinanderklaffenden Meinungen. So hält der Chef von Daimler die Flüchtlinge für eine grosse Chance für viele deutsche Arbeitgeber, die die Wirtschaft ankurbeln würden, während manche Demagogen die Meinung vertreten, dass es sich bei den syrischen Immigranten um ungebildete Menschen mit steinzeitlichen Werten handelt.

Tatsache ist hingegen, dass viele der Flüchtlinge aus ehemals sehr modernen Regionen entstammen, die sogar mit einem starken Wirtschaftswachstum gesegnet war, bis der Bürgerkrieg durch den Islamischen Staat und das Assad-Regime ausbrach, zum Beispiel der Stadt Kobane. Die Werte der Immigranten sind zwar oft muslimisch und tendenziell eher konservativ geprägt, von einer Nähe zum Islamischen Staat, dem Jihad oder einem steinzeitlichen Denken gegenüber Frauen kann allerdings nicht die Rede sein.

Die Bildung der Flüchtlinge ist im Vergleich zu anderen Staaten im arabischen Raum auf höchstem Niveau, weil auch Syrien eine Vorreiterrolle bei der Ausbildung der Bürger gespielt hat. So waren laut derer Angaben immerhin 21 Prozent auf einer Fachhochschule oder einer Universität, während ungefähr 22 Prozent ein Gymnasium besuchten. 47 Prozent hätten nur eine Grund- oder Hauptschule besucht. So verfügt laut diesen Angaben de facto jeder syrische Flüchtlinge über Grundwissen, das durch eine Lehre oder Ausbildung zu einem festen Job im Angestelltenverhältnis führen kann.

Fazit

Auch wenn die Flüchtlingskrise die europäischen Staaten vor neue Herausforderungen stellt, Kosten verursacht und ein logistisches Mammut-Projekt darstellt, ist es dennoch aus menschlicher Sicht enorm wichtig, die Schutz suchenden zumindest auf Zeit aufzunehmen. Denn entgegen vieler Vorurteile handelt es sich bei den meisten Flüchtlingen tatsächlich um Kriegsflüchtlinge, die aus ihrem stabilen Verhältnissen fliehen mussten, um nicht in die Hände radikaler Kriegstreiber wie zum Beispiel dem IS-Regime zu fallen.

Die besten Strategien, um gegen Demenz und Alzheimer anzukämpfen

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Lebenserwartung steigt besonders stark in Mitteleuropa, während die Geburtenraten weiter sehr niedrig bleiben. Das hat zur Folge, dass die Vorbeugung von Krankheiten psychischer und physischer Natur immer relevanter wird. Jedoch sind bereits jetzt circa 8 Prozent aller Menschen über 65 in der Schweiz an Demenz erkrankt, gleichzeitig leiden bereits 30 Prozent aller über 90-Jährigen an der Krankheit. Zurzeit sind das circa 116 000 Personen landesweit, jedoch wird diese Zahl 2030 auf 200 000 angestiegen sein. Aus diesem Grund fragen sich immer mehr Menschen, wie sie am besten gegen Demenz ankämpfen können, und ihr Gehirn am besten dagegen wappnen können. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie herausgefunden.

Soziale Kontakte

So simpel es klingt: Die beste Vorsorge gegen Demenz ist das Aufbauen eines loyalen und festen Freundschaftskreises. Durch die zwischenmenschlichen Beziehungen und vor allem durch Gespräche wird das Gehirn neu stimuliert und der Alterungsprozess wird auf geistiger Ebene verlangsamt. Ganz nebenbei sorgt es auch für weniger Langweile in einer Zeit, indem altersbedingt bereits einige Mitmenschen wenn nicht sogar der eigene Partner, verstorben sind. Gleichzeitig verhindert man so den Isolationsprozess, der die Krankheit noch verschlimmert oder zumindest beschleunigt.

Brot und (viele) Spiele

Wer verschiedenste Arten von Spiele spielt, bleibt geistig aktiv. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Schach handeln, auch andere Brettspiele oder sogar Videospiele helfen dabei, geistig rege zu bleiben und die Motorik zu fördern. Wer spielt, lernt auch unterbewusst, dadurch wird der Abbau von Wissen und Fähigkeiten unterbrochen und oft auch umgekehrt, wenn regelmässig auf verschiedene Art und Weise gespielt wird. Sinnvoll sind besonders Spiele, die das logische Denken fordern, zum Beispiel „Mensch ärgere dich nicht“. Ebenfalls gibt es spezielle Spiele gegen Demenz, die optimal auf Demenzerkrankte zugeschnitten sind.

Musizieren und Musik

Musik oder auch das Musizieren mit Instrumenten oder das Singen hilft Demenzkranken auf viele verschiedene Art und Weisen. Einerseits bringt es die Patienten aus der Lethargie, andererseits weckt es (zumeist positive) Erinnerungen an alte Tage. Abgesehen davon macht es das Leben für das soziale Umfeld und den Patienten selbst leichter, weil aufgestaute negative Empfindungen, wie Frustration, Angst, Wut, etc. langsam abgebaut werden.

Sprachen lernen

Demenzkranke, dessen Krankheitsverlauf bereits weit fortgeschritten ist, können oft nichtmehr von dem Lernen von neuen Sprachen profitieren. Allerdings ist Mehrsprachigkeit optimal, um sich vor Demenz und seinen Symptomen zu schützen. Ist die Demenz nämlich erst einmal eingetreten, lässt sich der geistige Abbau der Patienten laut einer Studie effizient verlangsamen.

Durch die Mehrsprachigkeit können im Kampf gegen die Krankheit bis zu drei bis vier Jahre gewonnen werden, denn durch das ständige Wechseln zwischen zwei Sprachen trainiert das Gehirn vor allem eines: Flexibilität. Und die ist bitter vonnöten, wenn sich die Krankheit während des Tages in unterschiedlicher Stärke zeigt. Grundsätzlich gilt allerdings: Je früher die zusätzliche Sprache gelernt wird, desto besser.

Fazit

Menschen, die an Demenz erkrankt sind, können trotzdem noch lange Zeit an dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben. Durch verschiedene Massnahmen und Gewohnheiten, wie beispielsweise Musizieren, Singen, oder auch das Spielen von gewöhnlichen Spielen können die Symptome der Krankheit abgeschwächt werden, und wertvolle Lebensenergie kann zurückgewonnen werden.

Kurvig statt mager: Warum etwas Depotfett auch gesundheitlich von Vorteil sein kann

Die Blüte der Magermodels ist mit Sicherheit vorbei. Während in den letzten Jahrzehnten die meisten weiblichen Stars und Models gertendünn bis magersüchtig waren, und das Motto punkto Figur oft bei „Je dünner, desto besser.“ lag, rückt das öffentliche Schönheitsbild durch kurvige Stars wie Nicky Minaj, mehr und mehr in Richtung natürliche Kurven und einem unverfälschtem Äusserem statt künstlicher, durch Photoshop verzerrter Ästhetik. Doch warum jetzt auch immer mehr Ärzte und Gesundheitswissenschaftler den Trend befürworten, bleibt vielen ein Rätsel. Hier erfahren Sie die Gründe, warum es gesünder sein kann, Kurven und etwas überschüssiges Fett anstatt einer gertenschlanken Figur zu haben.

Schützend vor Temperatur und Erschütterungen

Menschen mit etwas Bauchfett und Speck auf den Rippen sind vor Kälte besser geschützt, und können ihr Immunsystem besser auf klirrend kalte Temperaturen einstellen. Gleichzeitig sind bei einer starken Erschütterung, zum Beispiel durch einen Auffahrunfall beim Autofahren, die inneren Organe weitaus besser geschützt. Hierbei wirkt die Fettschicht als Dämpfer und Ausgleicher im Moment des Aufpralls oder der Erschütterung. Sehr dünne Menschen hingegen sind gegenüber Stössen und tiefen Temperaturen im Winter sehr empfindlich und werden schneller krank.

Durch die Evolution auf Naturkatastrophen und Extremfälle vorbereitet

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Mensch ohne die Fähigkeit, Depotfett anzulegen, die langen Winter und Eiszeiten kaum überlebt hätte. Er ist evolutionär darauf eingestellt, in Zeiten von genügend Nahrung für Durstrecken vorzubereiten. In unserer modernen Gesellschaft sind diese Fettpolster oft verhasst, obwohl sie dennoch evolutionär absolut notwendig waren. Wer jedoch einige Kilos an zusätzlichem Körperfett am Bauch oder an den Hüften mit sich trägt, ist für Extremsituationen und Nahrungsknappheit weitaus besser vorbereitet. Denn mit einem etwas höheren Fettanteil kann der Mensch nur durch die Aufnahme einiger Vitamine über Monate überleben, wenn keine oder kaum Nahrung zur Verfügung steht.

Eine bessere Lebenserwartung

Anders als erwartet fanden Forscher kürzlich heraus, dass leichtes Übergewicht lebensverlängernde Effekte hätte. Zwar ist die Lebenserwartung bei starkem Übergewicht niedriger (Fettleibigkeit), wer allerdings maximal 20 bis 30 Prozent mehr auf die Waage bringt, als das von der Gesellschaft empfundene optimale Gewicht, schadet sich nicht selbst, sondern ist resistenter gegenüber Krankheiten und bleibt im Alter wahrscheinlicher rüstig. Zum Beispiel kann das überschüssige Körperfett bei schweren Krankheiten oder Verstimmungen des Magens im hohen Alter dazu führen, dass der Patient durch eine Zeit ohne Nahrungszufuhr auskommt. Das ist besonders bei alten Menschen und bei Krankheiten im Magen oder Darm essenziell und entscheidet oftmals über Leben und Tod.

Durch leichtes Übergewicht zum aktiveren Geist

Für Staunen sorgte eine Studie zu Unterschieden bei leicht übergewichtigen Personen im Gehirn im Vergleich zu normalgewichtigen Menschen. Bei den leicht adipösen Personen funktionierte eine Drüse im Gehirn besser, die für Aktivität, geistige Regung und einen aktiven Lebensstil sorge. Die allgemeine Meinung, dass Menschen mit mehr Körperfett tendenzielle Stubenhocker sind, könnte so widerlegt werden.

Mit der wissenschaftlichen Neuheit, dass leichtes Übergewicht auch gesundheitliche Vorteile hat und sogar lebensverlängernd wirken kann, soll kein falsches Bild entstehen. Starkes Übergewicht und Fettleibigkeit ist nichts desto trotz gefährlich für den Organismus und schränken die persönliche Freiheit ein. Wichtig ist auch die Verteilung des Fettes: Wer sein Depotfett nur am Bauch abspeichert, lebt ungesünder als Menschen mit etwas zu viel Fett an den Hüften und Po. Wer allerdings ein paar Pfunde zu viel an den Rippen hat, kann sich sicher sein, dass dies auch Vorteile für die Gesundheit haben kann.

Die tägliche Turnstunde: Vorteile und Nachteile einer langjährigen Forderung

Wer sich Statistiken und Vergleichswerte ansieht, wird schnell merken, dass die deutschsprachigen Länder (Österreich, Schweiz, Deutschland) im Vergleich zu den restlichen Staaten in Europa (insbesondere in Mitteleuropa) in Sachen Sportlichkeit eher am unteren Ende der Tabelle anzutreffen sind. Spitzen- und Leistungssport wird hier zwar gefördert, aber die breite Masse bleibt oft bis zur Pension ohne sportlichen Enthusiasmus. Gerade im Jugendalter entscheidet man sich unterbewusst, sportlich aktiv zu sein oder im Normalfall keinen Sport zu treiben. Das Problem ist, dass die meisten Gymnasiasten und Hauptschüler durch Lernen und Hausaufgaben in ihrer Freizeit derart ausgelastet sind, dass für zusätzlichen Sport kaum Zeit bleibt.

Eine Alternative kann da der tägliche Turnunterricht sein. Besonders in der Oberstufe gibt es meistens nur 2-3 Stunden Sport pro Woche, der dann oft in einem einzigen Block vorwiegend am Nachmittag abgefertigt wird. Jedoch kann eine tägliche Sportstunde den sonst geistig anstrengenden Unterricht in Sitzposition etwas lockern und hilft, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Das behaupten zumindest die Vertreter von Bürger- und Elterninitiativen für die gesetzmässige Einführung einer verpflichtenden täglichen Sportstunde. Doch was sind die Vorteile dieser Forderung, gibt es auch negative Seiten und entsprechen die versprochenen Effekte auch der Realität?

Effektiv gegen immer stärker werdendes Übergewicht

Mittlerweile sind 2,5 Millionen Schweizer übergewichtig, circa ein Drittel von ihnen ist sogar adipös (fettleibig). Eine langfristig effektive Gegenmassnahme wäre eine tägliche Sportstunde ab dem Schulstart mit 6 Jahren bis zum Verlassen der Schule mit 18 bis 19 Jahren! Denn mit nur einer täglichen Stunde Sport könnten mehr als 400 bis 500 Kalorien verbrannt werden, zusätzlich stärkt es die Fettverbrennung durch den Aufbau von Muskelmasse und eines verbesserten Stoffwechsels. Die Folge wäre, das die Anzahl an übergewichtigen Kindern und Jugendlichen stark sinken würde, was wiederum das staatliche Gesundheitswesen deutlich entlasten würde.

Ein positiver Ausgleich

Wer täglich Sport als Jugendlicher betreibt, beugt Gelenks- und Rückenschmerzen, wie auch Verspannungen vor. Besonders in der Schulzeit, wo oft mehr als 10 Stunden pro Tag gesessen wird, ist der Effekt auf die Gesundheit selbst bei einer einzigen Schulstunde an Sport enorm. Letztendlich kann auch sozial einiges durch Sport verändert werden, beispielsweise können im Rahmen von sportlichen Übungen die Klassengemeinschaft gestärkt und Aussenseiter integriert werden.

Der Zeitfaktor

Besonders in den stressigen Monaten, wie zum Beispiel im Mai oder um die Weihnachtszeit herum, sind die Terminkalender voll und wichtige Prüfungen und Tests stehen an. Gerade in diesen Zeitabschnitten kann eine Stunde mehr oder weniger Lernen elementar sein. Würde die tägliche Sportstunde durchgesetzt werden, wären zwanzig Stunden weniger pro Monat für die Aufnahme von Lernstoff in der Schule zur Verfügung – oder die Schüler kämen erst später nach Hause und hätten weniger Zeit, zuhause zu lernen.

Resonanz der Schüler

Während viele Eltern und Lehrer von der Notwendigkeit einer täglichen Sportstunde überzeugt sind, sind die Meinungen der Schüler sehr verschieden. Einem Teil gefällt die Idee, jeden Tag innerhalb des schulischen Rahmens zu sporteln, während es andere wieder ablehnen, weil ihnen die zusätzliche Verpflichtung, mehr Sport zu treiben, übel aufstossen würde. Hobby-Sportler, die ohnehin schon in der Freizeit und nach der Schule im Fitnesscenter oder am Fussballplatz anzutreffen sind, halten die Forderung meist für unangemessen und befürworten es, Sport als Privatsache zu behandeln.

Fazit

Auch wenn die tägliche Sportstunde eine positive Auswirkung auf die Volksgesundheit und das Gesundheitssystem hätte, und langfristig eine gesündere Gesellschaft schaffen würde, ist es nicht wahrscheinlich, dass die Reform bei allen, besonders allerdings bei den Schülern, überwiegend positiv ankommen würde. Jedoch könnte eine Erhöhung der Sportstunden pro Woche einen gelungenen Kompromiss zwischen Schülern, Zeitmangel und Eltern, Lehrern und Gesundheit darstellen.

Warum unsere Gesellschaft immer kälter wird

Was früher oft als Verschwörungstheorie abgetan wurde, ist heute ein vielfach bewiesener Fakt: Unsere Gesellschaft wird sozial immer kälter. Mitgefühl, Empathie und sozialer Zusammenhalt wird zunehmend kleiner und durch ein indoktriniertes Ego-Denken ersetzt. Das ist nicht nur bei sozialen Experimenten zu sehen, sondern auch bei diversen Umfragen und Massen-Interviews so rausgekommen. Doch womit ist die Abnahme an Liebe für den Nächsten zu begründen? Weshalb kümmern wir uns fast nur noch um uns selbst? Wir haben die Hauptgründe für Sie recherchiert und ausgearbeitet.

Medialer Einfluss

Filme und TV-Serien beeinflussen massgeblich den Geist und die eigene Einstellung, ob man das will oder nicht. Wer konstant Filme sieht, in denen der gefühllose und hartherzige Charakter im Endeffekt der Gewinner ist, wird ihm früher oder später ähneln wollen. Zum Beispiel wird man nach dem Schauen von „Scarface“ auch nicht auf die Idee kommen, durch ehrliche Arbeit reich werden zu wollen, ähnlich spiegeln viele andere Sendungen, wie zum Beispiel Germanys Next Topmodel Leitgedanken wie zum Beispiel „Wer auf sich schaut und die Anderen ausblendet, gewinnt.“ wieder.

Andere Vorbilder und vorgepredigte Lebensziele

Unsere heutige Medienlandschaft zeigt, anders als früher, keine Volkshelden, Kriegsveteranen oder Menschen, die der Gesellschaft zum Beispiel durch Erfindungen geholfen haben, sondern vielmehr Personen, die es durch Ellenbogendenken (und auch Fleiss) bis ganz nach oben geschafft haben. Das signalisiert wieder, dass soziale Anerkennung und Popularität mit Geld und Macht verbunden sei, nicht damit, seine Mitmenschen zu unterstützen. Gleichzeitig leben diese auch oftmals ganz offen ein Luxusleben, und fordern ihre Fans auf, hart zu arbeiten um sich ebenfalls Luxus gönnen zu können, was wieder zu einem verstärkten Ego-Denken führt. Ein gutes Beispiel ist hier der „Instagram-König“ Dan Bilzerian.

Mehr Wettbewerb und weniger Chancen

Die Berufswelt ist in den letzten zehn bis zwanzig Jahren um einiges härter geworden. Die Preise sind gestiegen, während das Lohnniveau nicht proportional mitgewachsen ist. Gleichzeitig sind durch die Globalisierung viele Branchen (zum Beispiel die Textilindustrie), fast zur Gänze ins Ausland abgewandert, wodurch viele Jobs verloren gegangen sind. Die verbleibenden freien Stellen sind einem harten Wettbewerbskampf ausgesetzt, bei denen die gewinnen, die sich selbst überzeugender verkaufen können.

Neue Werte, weniger Werte

Während früher viele junge Menschen oft bemüht waren, traditionellen Rollenbildern oder auch (zum Teil sexistischen) Geschlechterrollen zu entsprechen, fällt heutzutage derartiges Bestreben in der Regel weg. Diese patriarchischen und althergebrachten Werte fallen weg, und werden durch das Streben nach Karriere und Geld ersetzt – ein Dogma, das oft in fast völliger Egomanie endet.

Ein härterer Staat

Menschen, die aufgrund von Handicaps wie Alkoholsucht, Drogenabhängigkeit oder einer schlechten Arbeitshaltung weniger produktiv waren, als der Rest der Gesellschaft, wurden oft besonders in kommunalen Betrieben toleriert und nicht entlassen. Wer soweit nicht integrierbar war, wurde durch ein tendenziell üppiges Arbeitslosengeld am Leben gehalten. Mit der weltweiten Wirtschaftskrise und angesichts der hohen Verschuldung der meisten europäischen Staaten wurden allerdings Sparpakete entworfen und umgesetzt die speziell unproduktivere und weniger beruflich leistungsstarke Menschen treffen. Dadurch steigt der soziale Druck, Angst und ein egozentrisches Denken nehmen zu.

Die Gründe, warum unsere Gesellschaft sozial kälter geworden ist, sind vielfältig und zum Teil sehr komplex. Das waren allerdings die Hauptursachen, warum sich immer mehr Menschen in Mitteleuropa eine Ellenbogenmentalität aneignen und ihr soziales Denken mehr und mehr vernachlässigen. Trotzdem muss betont werden, dass das nur Tendenzen sind, und viele Individuen unsere Gesellschaft immer noch durch ihr soziales Engagement bereichern.