5 Tipps: Was kann man gegen Stress tun?

Die gute Nachricht zuerst: Stress an sich ist nicht schlecht, denn er hält uns wach und sorgt dafür, dass wir unsere volle Leistung abrufen.

Und nun die schlechte Nachricht: Zu viel Stress ist schädlich. So schädlich, dass dieser zu Angstattacken, Depressionen, Gewichtszunahme, Herzerkrankungen, Gedächtnisverlust, Beeinträchtigung der kognitiven Funktion und vielem mehr führen kann.

Daher ist es extrem wichtig, zu erkennen, wann man eine Pause braucht und sich diese auch zu gönnen. Doch dies ist einfacher gesagt als getan, denn im Arbeitsleben zählt nur Leistung, Pausen werden als Schwäche angesehen.

Gleichzeitig werden wir ständig mit Informationen überflutet – laut einer Studie entspricht die Informationsmenge, die wir täglich aufnehmen, etwa 174 Zeitungen. Irgendwann macht unser Gehirn da einfach nicht mehr mit und unsere Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch.

Was kann man also tun, um dem Gehirn eine Verschnaufpause zu gönnen?

1. Machen Sie ein Nickerchen

Bereits ein 7 bis 10-minütiges Nickerchen kann Ihre Aufmerksamkeit für bis zu 3 Stunden verbessern. Doch länger ist nicht gleich besser: mehr als 20-30 Minuten werden Sie höchstwahrscheinlich noch müder machen, denn dann setzt der Tiefschlaf ein.

2. Meditieren Sie

Meditation reduziert die übermäßige Aktivität des Gehirns und steigert die sogenannten Alpha-Gehirnwellen im Gehirn, die mit Kreativität und Entspannung in Verbindung gebracht werden.

3. Machen Sie einen Spaziergang im Grünen

Studien zeigen, dass ein Spaziergang in der Natur positive körperliche und geistige Auswirkungen auf das Gehirn hat und von negativen Gedanken abhält.

4. Achten Sie auf Ihre Ernährung

Damit unsere Gehirnzellen Informationen schnell untereinander austauschen können, müssen ihre Verbindungen (Axone) gut myelinisiert sein – Myelin ist eine Biomembran, die die Axone spiralförmig umgibt und zu 70% aus Fett besteht.

Hochwertige Fette aus Lebensmitteln wie Avocados, bitterschokolade Schokolade (mindestens 80% Kakaogehalt), mit Gras gefüttertes Rindfleisch, wild gefangener Fisch (Makrele, Lachs, Sardine) und andere Meeresbewohner sollten also nach Möglichkeit auf Ihrem Speiseplan stehen.

Gleichzeitig sollte man versuchen, den Zucker– und Koffein-Konsum einzuschränken, weil beides in großen Mengen dem Körper (und damit ist auch das Gehirn gemeint) schaden.

5. Verbessern Sie Ihren Schlaf

Gehen Sie stets zur gleichen Zeit schlafen. Schlafen Sie in völlig abgedunkelten Räumen (oder nutzen Sie eine Schlafmaske) und schalten Sie Ihr Smartphone, Tablet, Computer, etc. mindestens 2-3 Stunden vor dem Schlafengehen aus. Versuchen Sie täglich mindestens 7-8 Stunden zu schlafen. Versuchen Sie mindestens 2 (besser 3 Stunden) vor dem Schlafengehen nichts zu essen (erst recht nicht viel und fettig). Wenn Sie hungrig sind, versuchen Sie einen Löffel Honig. Wenn Sie nachts oder am frühen Morgen durch Nachbarn oder Verkehr vorzeitig geweckt werden, probieren Sie Ohropax (keine gewöhnlichen Ohrstöpsel) aus.

Und wenn es um Arbeit geht, gilt: weniger kann mehr sein. Wer den ganzen Tag müde ist, kann mit Sicherheit nicht seine volle Leistung abrufen. Denn in Sachen Arbeit sollte es darum gehen, effizient zu arbeiten und nicht einfach nur eine bestimmte Zeit abzusitzen – denn dann ist nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Arbeitnehmer zufrieden, denn er erkennt, dass er seine Lebenszeit (!) nicht verschwendet.

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